Angehörigenforum

Fachliche Informationen für Angehörige von pflegebedürftigen Senioren

Demenz

Demenz kommt aus dem Lateinischen und lässt sich aus den Wortteilen de = weg und mens = Denkvermögen, Verstand ableiten. Das heißt vereinfacht: Die Leis- tungsfähigkeit des Gehirns ist beeinträchtigt.

Demenzkranke leiden unter Gedächtnisstörungen. Ihr Gehirn hat mit fortschrei- tender Krankheit zunehmend Schwierigkeiten, Informationen aufzunehmen, zu speichern und abzurufen. Das bedeutet: Es wird immer schwieriger, sich an Mit- menschen zu erinnern und sich in der gewohnten Umgebung zurechtzufinden.

Zu Beginn einer Demenz ist es dem Gehirn noch möglich, einige der neuen Er- fahrungen zu speichern und auch wieder abzurufen. Bei der fortgeschrittenen Erkrankung wird es allerdings für den Betroffenen immer schwerer, die »rich- tigen« Erinnerungen zu finden. Neue Erfahrungen werden zumeist direkt nach Erhalt wieder vergessen. So kann es auch passieren, dass im weiteren Verlauf der Krankheit alte Erinnerungen für immer aus dem Gedächtnis verloren gehen.

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