Ausbildungskampagne 2009

Hintergrund der Ausbildungskampagne

Der Arbeitsmarkt für Fachpflegekräfte ist in Bayern seit geraumer Zeit leergefegt. Allein um den Status quo zu erhalten sind erhebliche Anstrengungen erforderlich. Aber damit ist den Erfordernissen nicht Genüge getan. Bedenkt man die demographische Entwicklung wird schnell deutlich, dass es nicht reicht, den beruflichen Nachwuchs zu sichern. Wir müssen den steigenden Bedarf an Pflegefachkräften vor Augen haben.

Aus diesem Grund startete die Bayerische Arbeiterwohlfahrt auf Initiative des Landesfachausschusses Altenhilfe im März 2009 eine äußerst erfolgreiche Ausbildungskampagne.

Ziel der Ausbildungskampagne

Ziel der Kampagne war es u. a. junge Menschen auf ein zukunftsträchtiges, interessantes und auch abwechslungsreiches Berufsfeld aufmerksam zu machen, die Karrierechancen in diesem Berufsfeld aufzuzeigen und nicht zuletzt auch die Durchlässigkeit der einzelnen Ausbildungsstufen von der qualifizierten Pflegehilfskraft bis hin zu Studienmöglichkeiten, darzustellen. Es sollte deutlich gemacht werden, dass das Berufsfeld für Hauptschülerinnen und Hauptschüler genauso interessant ist wie für Absolventinnen und Absolventen weiterführender Schulen bis hin zum Gymnasium. Wir wollten über die Kampagne mit Schülerinnen und Schülern aller Schultypen in Kontakt kommen, um junge Menschen rechtzeitig objektiv für das Berufsfeld zu informieren und sie zur Ausbildung zu motivieren. Denn in Zukunft benötigen wir qualifizierte Pflegehelferinnen und Pflegehelfer ebenso wie qualifizierte Pflegefachkräfte. Darüber hinaus sehen wir die Fachkraftausbildung  als hervorragende Basisausbildung für spätere Weiterbildungsmöglichkeiten bis hin zu einem vielfältigen Studienangebot. 

Ansprechende Plakate zur Arbeit mit den Schulen und zur Präsentation auf Ausbildungsmessen, Postkarten als Response-Elemente und ein Leporello, das die Ausbildungsmöglichkeiten und die damit verbundenen weiterführenden Qualifizierungsmöglichkeiten aufzeigt, wurden als Medien verwendet. Hinzu kam die Schaltung von Anzeigen in Schülerzeitungen, weil hier für ein geringes Budget ein Höchstmaß an Zielgruppengenauigkeit erreicht werden konnte. Herzstück war die Internetseite www.awo-ausbildung.de, in der die wesendlichen Informationen zum Berufsfeld und zu den Ausbildungsmöglichkeiten als „Fachkraft in der Altenpflege“ aufgezeigt wurden und über die der Kontakt zu den Ausbildungsstellen, die die AWO in Bayern vorhält, aufgenommen werden konnte.